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lustiges Osterei Marianne Schaefer
Osterei: Marianne Schaefer

Osterspaß
© Kathrin Sehland

Nun ist es wieder mal so weit,
der Frühling naht und Osterzeit.
Es sprießt der Wiese frisches Grün,
die Blumen fangen an zu blühn.

Heimlich hoppelt Osterhase,
schnuppert mit der Schnuppernase,
durch den Garten, bis in Ecken,
will das Nest für Franz verstecken.

Der kommt mit dem Opa Klaus
auf das Wiesengrün hinaus.
Beim Buben ist die Spannung groß,
die Eierjagd geht sogleich los.

Opa nimmt in aller Stille
von der Nase seine Brille.
Gesucht hat er vor Jahren schon,
jetzt ist dran sein Enkelsohn.

Auf einer Bank genießt er Ruh
und schaut dem Franz beim Suchen zu.
Der forscht an Sträuchern, hinter Linden,
kann das Nest jedoch nicht finden.

Opa, Freund und bester Kumpan
nimmt sich nun der Sache an.
Will dem Buben assistieren
schnell das Osternest aufspüren.

Kaum erhebt er sich, von der Bank,
da sagt der Franz schon: „Vielen Dank!“
Doch Opas Lippen hauchen: „Ooh!“
denn da spürt er was, am Po!

Dort klebt ein dicker Eierbrei,
die Suche ist abrupt vorbei.
Zermatscht sind Ei und Schokolade,
heulend schreien, hört man den Knabe.

Das ruft die Oma auf den Plan,
nimmt den Kleinen in den Arm.
Nur Tadel bleibt für Opa Klaus:
„Die Hose wäschst du selber aus!“

Heimlich sah zu, der Osterhase,
lachend hüpft die Schnuppernase.
Welch Spaß doch so ein Osternest,
machen kann zum Osterfest.

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Stichwörter:
Gedicht, Ostern, Ostergedicht, Osterhase, Osterfest, Osternest, Kathrin Sehland, Frühling, Osterzeit

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